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Unsere Kandidat*innen für die Osnabrücker Kommunalwahl

Die Mitglieder der Osnabrücker Linken haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl gewählt.

Die Partei ist in allen 8 Wahlkreisen der Stadt paritätisch mit zwei Kandidierenden vertreten. Unter den Kandidierenden finden sich bekannte wie auch neue Gesichter. Die beiden langjährigen Ratsfrauen der Partei Giesela Brandes- Steggewentz und die niedersächsische Landesvorsitzende Heidi Reichinnek werden wieder antreten. Ebenfalls stehen neue Kandidaten wie der Kreisverbandssprecher der Partei Lukas Foppe, Vorstandsmitglied Chris Determann und Nicole Emektas, eine Vertreterin des Mentor:innen-Programms des Migrationsbeirates der Osnabrück, in den Startlöchern.

Wir wollen unser Wahlergebnis verdoppeln!

Seit der Kommunalwahl 2011 ist DIE LINKE. in Osnabrück – mit einer kurzen Unterbrechung – mit zwei Mandaten im Osnabrücker Rat vertreten. „Ziel ist es, das Ergebnis von vor fünf Jahren bei der Wahl im September zu verdoppeln“, so der Kreisvorstand. „Wir wollen die Anliegen der Bürger:innen im Rat vertreten – auch wenn wir dafür Gegenwind aushalten müssen. Für das, was in unserem Programm steht, setzen wir uns mit voller Kraft ein, denn auf die Linke ist Verlass – in der Kommune und im Bund.“

 

Folgende Genoss*innen stehen auf den Wahlzetteln:

  • Giesela Brandes-Steggewentz
  • Jan-Philip Cröplin
  • Lukas Foppe
  • Cathrin Eßbach
  • Nicole Emektas
  • Alexander Uhlig
  • Chris Determann
  • Susanne Spors
  • Heidi Reichinnek
  • David Böttger
  • Dr. Henry Gehrs
  • Lisa Kremer
  • Michael Ramich
  • Theresa Herbst
  • Christa Westerwiede-Barros
  • Maik Schoske

Esther Bejerano - Nachruf und Aufruf

Esther Bejerano ist in der Nacht zum 10. Juli gestorben. Sie ist unersetzbar und hinterlässt eine riesige Lücke.

Sie war eine der letzten Überlebenden von Auschwitz, die Aufnahme in das Mädchenorchester rettete ihr das Leben. Den 3.Mai 1945, ihr gelang auf dem Todesmarsch die Flucht zu ihren Rettern, der Roten Armee und US-Soldaten, bezeichnete sie als ihren zweiten Geburtstag.

1960 kehrte sie, nicht einverstanden mit der israelischen Palästinapolitik, nach Deutschland zurück. Nachdem sie auf der Straße von Nazis beschimpft wurde, nahm sie den Kampf gegen Rechtsradikalismus, Faschismus und Rassismus auf - unermüdlich engagierte sie sich, im Auschwitz-Komitee, in der VVN, sie ging in Schulen und in den letzten Jahren mit der Microphone Mafia, einer kölner Rap-Gruppe, auf Tournee. Zuletzt hat sie am 15. Mai in Hamburg auf einer Veranstaltung im Gedenken an die Bücherverbrennung einen Text von Heinrich Heine gelesen.

An sie zu denken bedeutet auch, sich für die Dinge einzusetzen, für die sie bis zuletzt gekämpft hat: sie wollte verhindern, dass eine Degussa-Tochter in das Gebäude zieht, in dem sich eine Gedenkstätte für Deportierte befindet; und sie forderte: "Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig."

Lasst uns in diesem Sinne ihren Auftrag erfüllen:

"Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht. Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten! Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch! Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!"

Das geht gar nicht!

Unter dem Titel "Ehrlich machen heißt zugeben" hat der Kreisvorstand Osnabrück-Land gestern Abend über Facebook verkündet, dass wir über Zuwanderung, uns den Antisemitismus ins Land importieren. Die vorgebrachte Lösung des Problems ist einfach und klar. RAUS MIT DENEN.
Der Post des KVs Osnabrück-Land ist an plumpem Populismus gegen die Aufnahme von Geflüchteten kaum zu überbieten und hat nichts mit den Positionen unseres Kreisverbandes, des Landesverbandes oder der ganzen Partei zu tun.
Persönlich kann ich über den Post nur peinlich berührt mit dem Kopfschütteln. In dem Land von dem der Holocaust ausging, braucht man nicht von "importierten" Antisemitismus zu sprechen. Die "faktische Zuwanderung" von der die Rede ist, ist das Resultat einer  humanitären Krise. Über 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Armut und dem Klimawandel. Wir als LINKE wollen so vielen Menschen wie möglich die Einreise und den Verbleibt in diesem Land ermöglichen. Nicht aus einem naiven Weltverbessertum heraus, sondern weil wir verstehen, dass es für Millionen von Menschen um das nackte Überleben geht.

Wenn wir aber ehrlich bleiben wollen, so wie es der/die Verantwortliche/n des Posts sein will, gehört dazu auch, daß Genossinnen und Genossen aus dem ganzen Landesverband sich  peinlich berührt für den Post bei Freund*innen, Kolleg*innen und anderen Genoss*innen entschuldigen und rechtfertigen. Seit gestern Abend müssen Genossinnen und Genossen mal wieder den Scherbenhaufen aufräumen der von diesem Kreissprecher ausgeht. Unsere Mitglieder wollen sich in unserer Partei für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Frieden, Feminismus und Antifaschismus einsetzten. Niemand hat Interesse gegen Menschen auf der Flucht zu hetzen, die angeblich Verbrechen ins Land tragen.

Aus diesem Grund sollte der/die Verantwortliche/n ernsthaft darüber nachdenken ob er/sie wirklich in der richtigen Partei sind. Denn so etwas hat bei uns keinen Platz.

Lukas Foppe, Sprecher
Kreisvorstand Osnabrück Stadt

Chris Determann

Statement vom Kreisvorstand

Anschluß an Statement vom Landesvorstand

Der Landesverband DIE LINKE. Niedersachsen distanziert sich ausdrücklich und in aller Form von diesem Beitrag. In einem Land, von dem der Holocaust ausging, den Antisemitismus als Importwarte darzustellen, ist geschichtsvergessen, eine Verharmlosung des Hasses gegen Jüdinnen und Juden sowie ein schwerer Angriff auf Menschen muslimischen Glaubens. Diese Position ist in keiner Weise von unser Parteiprogrammatik gedeckt. Wir entschuldigen uns bei allen muslimischen und jüdischen Menschen. DIE LINKE. Niedersachsen steht gegen jede Form von Rassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus.

Heidi Reichinnek (Landesvorsitzende); Lars Leopold (Landesvorsitzender) und Thorben Peters (stv. Landesvorsitzender)

__________________________________

Wir vom Kreisverband DIE LINKE. – Osnabrück-Stadt schließen uns dem Statement vom Landesverband an und wir sind entsetzt vom Beitrag des Kreisverbandes Osnabrück-Land.

Der Kreisvorstand

Gisela Brandes-Steggewenz, Anke Kuhn, Lukas Foppe, Henry Gehrs und Chris Determann

Determann

Ca 300 Demonstrant*innen bei AfD-Veranstaltung

AfD Zahlenmäßig und Lautstärke Technisch unterlegen

Haut ab!!
C.Determann

Gefälschtes Plakat am Parteibüro

Nun hat es uns auch erwischt,  nachdem die anderen Parteien auch Opfer von Plakatfälschungen wurden sind es nun auch unsere.

 

Wir distanzieren uns audrücklich von diesen Plakat und werden rechtliche Schritte überprüfen, 

 

Bleibt alle Gesund! 

Der Kreisvorstand

 

 

 

 

Corona-Virus

Das Büro ist vorerst geschlossen und wir sind nur per Mail zu erreichen, wir bitten um Verständnis. Bleibt gesund!

Aktuelles

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Neujahrsauftakt

So, 02.02.2020 16:00, Piesberger Gesellschaftshaus

zu Gast: Kutlu Yurtseven der sein Buch „Eine ehrenwerte Familie“ über die Microphone Mafia vorstellt.

Zur aktuellen Politik geben Heidi Reichinnek, als unsere Landesvorsitzende und Giesela Brandes-
Steggewentz, als Fraktionsvorsitzende in Osnabrück einen Einblick.

Es gibt Kaffee, Tee und Kuchen!

Mit solidarischen Grüßen
DIE LINKE. Kreisvorstand Osnabrück

Weihnachtsgruß

Heidi Reichinnek, Landesvorsitzende und Osnabrücker Ratsfrau
Alexander Klebe
Victor Perli, MdB

Pressemitteilung zum Thema Mietendeckel vom 25.09.19

Preise für Wohnraum in Osnabrück explodieren—DIE LINKE fordert Deckelung der Mieten

Die Angebotsmieten in Osnabrück sind seit 2012 jährlich um 5,1 Prozent pro Jahr gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des LINKEN-Bundestagsabgeordneten Victor Perli zur Mietenentwicklung in den 14 größten Städten Niedersachsens hervor. Im Jahr 2012 zahlten Wohnungssuchende noch eine durchschnittliche Kaltmiete von 5,90 EUR pro Quadratmeter, im Jahr 2018 sind die Mieten bereits auf 7,95 EUR pro Quadratmeter geklettert. Dies entspricht einer Steigerung von über 34 Prozent. Neben Osnabrück sind auch die anderen Städte von teils drastischen Mietsteigerungen betroffen. In Wolfsburg sind die Mieten von 2012 bis 2018 mit 63,1 Prozent am meisten gestiegen.

Die Partei DIE LINKE fordert deshalb eine gesetzliche Deckelung der Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt. „Die aktuellen Mieten sollen als Sofortmaßnahme nach Berliner Vorbild für fünf Jahre eingefroren und zugleich regionale Höchstmieten festlegt werden", sagte Perli.

Entsetzt über die neuesten Zahlen zeigt sich auch Heidi Reichinnek. Die Landesvorsitzende der LINKEN und Ratsmitglied in Osnabrück äußert sich für die Linksfraktion im Rat: „Der Mietenwahnsinn macht sich auch in Osnabrück breit. Es ist unerträglich, dass vor allem junge Menschen im Studium oder in der Ausbildung sowie Senioren, Alleinerziehende aber auch Familien mit normalen Einkommen kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden. Die Mieter werden schleichend enteignet, indem sie immer mehr von ihren Löhnen und Renten für die Wohnung ausgeben müssen", kritisiert Reichinnek. "Die Osnabrücker haben es durchgesetzt, dass der Rat endlich wieder eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft gründet. Bis diese ihre Arbeit aufnehmen und effektiv in den Wohnungsmarkt eingreifen kann, ist ein Mietendeckel dringend nötig, um als Sofortmaßnahme vor weiterer Verdrängung und Armut zu schützen."

In Berlin wird der von den LINKEN initiierte Mietendeckel nach jetzigem Stand im Januar 2020 in Kraft treten. Die LINKEN-Politiker kündigten neben Anträgen im Bundestag und im Stadtrat auch Protestaktionen gegen Mietwucher und Wohnungsnot an.


 

Endkundgebung am Rathausplatz und Übergabe einer Resolution mit Forderungen an den Oberbürgermeister Griesert
Die Route führte auch über den Neumarkt

Fridays for Future - Globale Klimademo 20.09.2019

Am Freitag haben sich rund 8000 Menschen in Osnabrück versammelt um gemeinsam für den Klimaschutz zu demonstrieren. Natürlich war DIE LINKE auch vertrteten. Dies war Teil der globalen Streik/Protestaktion von Fridays for Future.


 

Widerstand gegen AfD-Bürgerdialog in Schwagstorf 13.09.2019 - Große Gegendemo

Trotz kurzfristiger Ankündigung hat sich schnell Widerstand formiert gegen einen Bürgerdialog der AfD in Schwagstorf im Landkreis Osnabrück. Dort war unter anderem Beatrix "ich bin auf der Maus ausgerutscht" von Storch. Rund 1000 Menschen, hingegen rund 60 AfD-Anhänger laut taz.de, sind für eine freie und offene Gesellschaft ohne Rassismus, Homophobie und Autoritarismus auf die Straße gegangen. Auch DIE LINKE war gut vertreten.


 

„Kämpft gegen den Krieg!“

Hunderttausend sagten doch: „Warum gerade ich?“ (E. Fried)

Wir sagen: Weil jeder für diesen Kampf gebraucht wird!

Wir nehmen Abschied von unserem Genossen

        Prof. em Dr. Peter Marchal

Seit 2013 hat Peter Marchal als Kreisverbandsvorsitzender in Osnabrück mit seiner ruhigen, ausgleichenden Art den Kreisverband zusammengehalten und darüber hinaus gewirkt.

Dafür sagen wir Danke.

DIE LINKE. Kreisverband und Fraktion Stadt Osnabrück: Giesela Brandes-Steggewentz, Heidi Reichinnek, Christa Westerwieder-Barros, Henry Gehrs, Lukas Foppe, Sara Taimouri, DIE LINKE. BO Georgsmarienhütte, DIE LINKE. Gemeinderat Bohmte, DIE LINKE. Stadtrat Bramsche, Hunno Hochberger, Josef Riepe


 

Besuch von der Stadtbahninitiative

Thema der Mitgliederversammlung der Partei Die Linke Ende Juni war diesmal, wie der ÖPNV weiterentwickelt werden kann, nachdem das Ende des Autobooms abzusehen ist.

Dazu hatte der Vorstand die Fachleute von der Stadtbahninitiative Osnabrück eingeladen. Thomas Milewski machte in seinem Vortrag klar, was für eine Straßenbahn, etwa zwischen Belm und Hellern, spricht: der Fahrkomfort auf Schienen, die viel höhere Kapazität, die rund 145 PKW ersetzt, die Schonung der Umwelt. Er argumentierte mit Beispielen aus der Osnabrücker Partnerstadt Angers sowie Würzburg, wo es gelang, weit mehr als 8,2 Prozent (Anteil in Osnabrück) zum ÖPNV zu verlagern.

Andere Mitstreiter der Stadtbahninitiative sprangen ihm bei: Es gebe genügend finanzielle Anreize vom Land, vom Bund oder von der EU, die 75 Prozent und mehr der Investitionskosten für eine Straßenbahn ausmachten. In der Diskussion wurde bezweifelt, daß Elektrobusse eine Lösung darstellen. Auch wurden die vergleichsweise hohen und ständig steigenden Fahrpreise der Stadtwerke kritisiert.

Abschließend versprachen die beiden Ratsfrauen der Partei Die Linke, Giesela Brandes-Steggewentz und Heidi Reichinnek, sich im Rat entsprechend einzusetzen. Es gelte, „dicke Bretter“ zu bohren, zumal in Osnabrück eine Neuorientierung viel Zeit brauche, sofern sie überhaupt gelänge.


 

„Osnabrück ist bunt“ am 19.März

Aktion gegen Rassismus und Sexismus jedweder Herkunft und Couleur mittags zwischen Jürgensort und Nikolaiort in Osnabrück. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus„nach Köln“ an Silvester und den Landtagswahlen am 13.März.


 

Wahlen 2017

Ergebnis Die Linke bei der Bundestagswahl am 24.9.2017

Bundesweit: 9,2 %

Niedersachen: 6,5 %

Osnabrück-Stadt Zweitstimmen WK 39: 9,9 %

 

Ergebnis Die Linke bei der Landtagswahl am 15.10.2017

Niedersachsen: 4,5 %

WK 77 (Osnabrück-Ost) 7,2 % Zweitstimmen (plus 3,2 %)

WK 78 (Osnabrück-West) 7,1 % (plus 3,5 %)