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CD

Das geht gar nicht!

Wir sind empört über den Wahlkampf der Wählergemeinschaft BOB. Mit dem Plakat bewegt sich BOB in einem Niveau, das wir heftigst kritisieren. Menschen so an den Pranger zu stellen, ihr Bild abwertend zu plakatieren, ist eine neue Ebene von Hasspropaganda, wie es sie in Osnabrück bisher nicht gab. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses Plakat die letzte Entgleisung im Wahlkampf bleibt.Uns ist es selbstverständlich und wichtig, jede Art von persönlicher Verunglimpfung und Beleidigung im Wahlkampf zu unterlassen.
Wir rufen dazu auf, einen fairen und demokratischen Wahlkampf zu führen.

Unsere Kandidat*innen für die Osnabrücker Kommunalwahl

Die Mitglieder der Osnabrücker Linken haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl gewählt.

Die Partei ist in allen 8 Wahlkreisen der Stadt paritätisch mit zwei Kandidierenden vertreten. Unter den Kandidierenden finden sich bekannte wie auch neue Gesichter. Die beiden langjährigen Ratsfrauen der Partei Giesela Brandes- Steggewentz und die niedersächsische Landesvorsitzende Heidi Reichinnek werden wieder antreten. Ebenfalls stehen neue Kandidaten wie der Kreisverbandssprecher der Partei Lukas Foppe, Vorstandsmitglied Chris Determann und Nicole Emektas, eine Vertreterin des Mentor:innen-Programms des Migrationsbeirates der Osnabrück, in den Startlöchern.

Wir wollen unser Wahlergebnis verdoppeln!

Seit der Kommunalwahl 2011 ist DIE LINKE. in Osnabrück – mit einer kurzen Unterbrechung – mit zwei Mandaten im Osnabrücker Rat vertreten. „Ziel ist es, das Ergebnis von vor fünf Jahren bei der Wahl im September zu verdoppeln“, so der Kreisvorstand. „Wir wollen die Anliegen der Bürger:innen im Rat vertreten – auch wenn wir dafür Gegenwind aushalten müssen. Für das, was in unserem Programm steht, setzen wir uns mit voller Kraft ein, denn auf die Linke ist Verlass – in der Kommune und im Bund.“

 

Folgende Genoss*innen stehen auf den Wahlzetteln:

  • Giesela Brandes-Steggewentz
  • Jan-Philip Cröplin
  • Lukas Foppe
  • Cathrin Eßbach
  • Nicole Emektas
  • Alexander Uhlig
  • Chris Determann
  • Susanne Spors
  • Heidi Reichinnek
  • David Böttger
  • Dr. Henry Gehrs
  • Lisa Kremer
  • Michael Ramich
  • Theresa Herbst
  • Christa Westerwiede-Barros
  • Maik Schoske
Lukas Foppe

Statement vom Kreisvorstandssprecher Lukas Foppe

Das geht gar nicht!

Unter dem Titel "Ehrlich machen heißt zugeben" hat der Kreisvorstand Osnabrück-Land gestern Abend über Facebook verkündet, dass wir über Zuwanderung, uns den Antisemitismus ins Land importieren. Die vorgebrachte Lösung des Problems ist einfach und klar. RAUS MIT DENEN.
Der Post des KVs Osnabrück-Land ist an plumpem Populismus gegen die Aufnahme von Geflüchteten kaum zu überbieten und hat nichts mit den Positionen unseres Kreisverbandes, des Landesverbandes oder der ganzen Partei zu tun.
Persönlich kann ich über den Post nur peinlich berührt mit dem Kopfschütteln. In dem Land von dem der Holocaust ausging, braucht man nicht von "importierten" Antisemitismus zu sprechen. Die "faktische Zuwanderung" von der die Rede ist, ist das Resultat einer  humanitären Krise. Über 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Armut und dem Klimawandel. Wir als LINKE wollen so vielen Menschen wie möglich die Einreise und den Verbleibt in diesem Land ermöglichen. Nicht aus einem naiven Weltverbessertum heraus, sondern weil wir verstehen, dass es für Millionen von Menschen um das nackte Überleben geht.

Wenn wir aber ehrlich bleiben wollen, so wie es der/die Verantwortliche/n des Posts sein will, gehört dazu auch, daß Genossinnen und Genossen aus dem ganzen Landesverband sich  peinlich berührt für den Post bei Freund*innen, Kolleg*innen und anderen Genoss*innen entschuldigen und rechtfertigen. Seit gestern Abend müssen Genossinnen und Genossen mal wieder den Scherbenhaufen aufräumen der von diesem Kreissprecher ausgeht. Unsere Mitglieder wollen sich in unserer Partei für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Frieden, Feminismus und Antifaschismus einsetzten. Niemand hat Interesse gegen Menschen auf der Flucht zu hetzen, die angeblich Verbrechen ins Land tragen.

Aus diesem Grund sollte der/die Verantwortliche/n ernsthaft darüber nachdenken ob er/sie wirklich in der richtigen Partei sind. Denn so etwas hat bei uns keinen Platz.

Lukas Foppe, Sprecher
Kreisvorstand Osnabrück Stadt