Aktuelles, Bekanntmachungen und Pressemitteilungen

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Osnabrücker Linke wollen Uni-Prof ins Rathaus schicken

Pressemitteilung

Christoph Erdmann

Kreisvorstand und Ratsfraktion gratulieren den frischgebackenen Kandidaten

(v.l.n.r. Christoph Erdmann Kreissprecher, Thomas Groß, Nicole Emektas Ratsfrau und stellvertretende Landesvorsitzende)

 

Mit dem Bus aus Osnabrück zur Solidaritätskundgebung „All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid!“ in Berlin

Pressemitteilung

Edeka und NP verweigern mutmaßlich Flüchtlingen Gutschein-Käufe mit Bezahlkarte

Die Linke Kreisverband Stadt Osnabrück und die Ratsfraktion Osnabrück fordern sofortige Klärung

Pressemitteilung

Osnabrück, 25. August 2025

Nach Informationen von Ehrenamtlichen in der Geflüchtetenarbeit, verweiger derzeit Edeka und deren Tochterunternehmen, darunter der Edeka Kutsche in der Johannisstraße und der NP in der Nähe der Landesaufnahmebehörde in Hesepe, den Verkauf von Gutscheinen an Geflüchtete mit sogenannten "Bezahlkarten".

Die Bezahlkarte ist ein Produkt menschenfeindlicher Falschinformationen. Die Bezahlkarte birgt extreme Rechtsunsicherheit und stellt den Sozialstaat in Frage. Geflüchtete bekommen mit 460€ pro Monat rund 100€ weniger als die Grundsicherung nach SGBIl und haben nicht einmal die Möglichkeit, eine Entscheidung darüber zu treffen, wo und was sie einkaufen. Rechtssicherheit sowie Datenschutz ist nicht gewährleistet, so kann z.B. der Geltungsbereich eingeschränkt oder erweitert werden, die Karte kann vorübergehend oder ganz deaktiviert werden, Überweisungen und Lastschriftverfahren müssen von einzelnen Behördenmitarbeitenden genehmigt und können damit auch von ihnen verwehrt werden. Den Mitarbeitenden wird viel Spielraum für willkürliches Handeln geboten.

Hintergrund ist offenbar eine Reaktion auf die „Soli-Aktion", bei der Unterstützer*innen Gutscheine von Geflüchteten gegen Bargeld eintauschten. So ein Umtausch findet auch in Osnabrück statt, mit dem Ziel finanzielle Flexibilität und Teilhabe am alltäglichen Leben von Empfänger*innen der Bezahlkarte zu ermöglichen. Bei der Soli-Aktion "Nein zur Bezahlkarte" handelt es sich um eine solidarische Antwort auf das diskriminierende System der Bezahlkarte, die am 16.12.24 in Niedersachsen eingeführt wurde. Jeden Donnerstag von 16-18 Uhr findet die Tauschaktion in der Alten Münze 12 statt. Unterstützer*innen bringen 50€ Bargeld zur Tauschstation im "Café Mano Negra" und erhalten einen 50€ Gutschein für einen Supermarkt ihrer Wahl.

Die Linke, Kreisverband Stadt Osnabrück und die Ratsfraktion Die Linke Stadt Osnabrück fordem eine umgehende öffentliche Stellungnahme von Edeka und NP sowie ein Eingreifen der Landespolitik.

„Wenn Konzerne auf eigene Faust Maßnahmen ergreifen, die zur weiteren Ausgrenzung von Geflüchteten führen, ist das politisch nicht hinzunehmen. Die Unternehmer*innen tragen auf diese Weise dem Rechtsruck in der Gesellschaft eigenmächtig und zwanglos bei." so Christoph Erdmann der Linkspartei Osnabrück.

Deutschlandweit ist das nicht der erste Fall: In der Vergangenheit wurde eine Lidl-Filiale in Nürnberg ebenfalls beschuldigt den Verkauf von Gutscheinen an Geflüchtete mit Bezahlkarte zu verweigern.

Es ist zu befürchten, dass weitere Supermärkte diesem Beispiel folgen könnten.

"Wenn Geflüchtete mit ihrer Bezahlkarte nicht einmal mehr Gutscheine kaufen dürfen, ist das keine Verwaltungspanne! Das ist aktive Ausgrenzung von ohnehin benachteiligten Personen. Edeka und NP müssen diese Praxis sofort stoppen. Es gibt keine logische Begründung für dieses Vorgehen, da sie keine wirtschaftlichen Verluste dadurch machen. Wir sagen: Die Bezahlkarte gehört abgeschafft. Sie verhindert nicht nur die Integration in das Alltagsleben, sondern steht für strukturelle Kontrolle durch den Staat und resultiert in der Entwürdigung geflüchteter Menschen.", so Nicole Emektas, stellvertretende Landesvorsitzende und Ratsmitglied der Fraktion Die Linke Stadt Osnabrück.

Die Linke Osnabrück fordert:

Die sofortige Rücknahme der Gutschein-Verweigerung durch Edeka/NP.

Eine öffentliche Erklärung der Konzernleitungen.

Ein klares Bekenntnis des Landes Niedersachsen gegen diskriminierende Einschränkungen beim Einkauf mit Bezahlkarten.

Die sofortige Abschaffung der Bezahlkarte zugunsten einer Bargeldauszahlung.

Keine AfD-Kneipe in der Wüste

Samstag, 06.09. um 16 Uhr

AG Antifaschismus und Demokratie

Schon vor einigen Wochen hat das Bündnis "Den Rechten die Räume nehmen" mit einer Demo 150 Antifaschist*innen den AfD-Stammtisch in der Johannisstraße verhindert. Nun hat sich die Kneipe "Parkhaus Rink" in der Parkstraße, nur Meter von unserem Parteibüro entfernt, als neue Stammkneipe angeboten. Das wollen auch wir nicht zulassen und rufen Euch alle auf, das Bündnis bei seiner Auftakt Kundgebung zu unterstützen. Die Kundgebung findet am Samstag 06.09.25 um 16 Uhr vorm "Parkhaus Rink" statt

 

Wir treffen uns vorab um 15:30 Uhr                                vor dem → Parteibüro, in der Parkstraße 24a und gehen gemeinsam zur Kundgebung. 

Seid ihr dabei? Dann bleibt die Wüste nazifrei!

Teure Medizinhochschule ohne sozialen Kompass: Osnabrücker Vizechefin der Linken Niedersachen und Linke in Osnabrück warnen vor Plänen zur medizinischen Hochschule

Pressemitteilung

Zwei starke Stimmen aus Osnabrück im neuen Landesvorstand der Linken Niedersachsen

Pressemitteilung: Nicole Emektas aus dem Stadtrat zur stellvertretenden Landesvorsitzenden und Kreissprecherin Alys Leach als Mitglied im Landesvorstand gewählt

Nicole Emektas als stellvertretende Landesvorsitzende gewählt

Unsere Ratsfrau und unsere wunderbare Genossin Nicole Emektas wurde auf dem Landesparteitag am 21.06. zur stellvertretenden Landesvorsitzenden von Die Linke Niedersachsen gewählt.

Liebe Nicole, der Kreisverband Osnabrück Stadt ist unglaublich stolz auf Dich. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Dir auf Landesebene!

Am 19.06.2025 war Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen a.D. und Bundestagsvizepräsident, zu Gast in Osnabrück. Bei der Veranstaltung „Osnabrück fragt – Bodo Ramelow antwortet“ stand er dem Publikum im Grünen Jäger Rede und Antwort.

Die Veranstaltung war auch ein Livestream – hier stellen wir euch den Reupload in voller Länge zur Verfügung.

Jetzt das Video anschauen und die spannenden Fragen und ehrlichen Antworten nachverfolgen:

Ein offener Austausch, der zeigt, wie wichtig politische Gespräche auf Augenhöhe sind – auch außerhalb von Wahlkampf und Parlamentsdebatten.

Wir danken Bodo Ramelow und seinem Team, sowie dem Grünen Jäger in Osnabrück!

zum Video auf YouTube

Die Linke Osnabrück Stadt fordert klare Positionierung der CDU Osnabrück zur Petition der Seebrücke – Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Pressemitteilung

Christoph Erdmann

Solidarität statt Schweigen – Unterstützt die Petition der Seebrücke Osnabrück!

Petition der Seebrücke an die CDU Osnabrück

Die jüngsten Entwicklungen auf Bundesebene machen uns fassungslos: Obwohl das Berliner Verwaltungsgericht am 2. Juni klar festgestellt hat, dass Zurückweisungen von Asylsuchenden an der deutschen Grenze rechtswidrig sind, kündigt die CDU/CSU-Spitze an, an dieser rechtswidrigen Praxis festhalten zu wollen. Das ist ein Frontalangriff auf das Grundrecht auf Asyl – ein Grundrecht, das in unserer Verfassung verankert ist!

Dass führende Unionspolitiker wie Friedrich Merz oder Thorsten Frei mit populistischen Vorschlägen wie „Einreisestopp“ oder der Übernahme rechtswidriger Push-Back-Praktiken Stimmung gegen Geflüchtete machen, zeigt, wie sehr sich die CDU von humanitären und rechtsstaatlichen Prinzipien entfernt hat.

Deshalb erklären wir als DIE LINKE Osnabrück Stadt unsere volle Solidarität mit der Seebrücke Osnabrück und rufen alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker dazu auf, die Petition an die CDU-Kreisvorsitzende Verena Kämmerling zu unterzeichnen:

👉 Jetzt Petition unterzeichnen

Die CDU Osnabrück muss Farbe bekennen: Gilt das Menschenrecht auf Asyl auch in der Friedensstadt noch etwas? Oder zieht sich die lokale CDU ins Schweigen zurück, während auf Bundesebene Recht und Humanität mit Füßen getreten werden?

Wir sagen klar: Nicht mit uns. Nicht in Osnabrück.

Lasst uns gemeinsam zeigen, dass viele Menschen in unserer Stadt eine andere Politik wollen – eine Politik der Solidarität, des Rechts und der Menschlichkeit.

👉 Ziel sind 5.000 Unterschriften bis zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni!

Unterzeichnet – teilt – sprecht mit euren Nachbar*innen und Freund*innen!

Die Linke Osnabrück Stadt
Für eine solidarische Stadt. Für das Recht auf Asyl. Für Menschlichkeit.

CSD Osnabrück 2025 – Sichtbar, laut und solidarisch

Starke linke Beteiligung beim Osnabrücker CSD

Der diesjährige Christopher Street Day in Osnabrück war ein starkes Zeichen für queere Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Vielfalt. Tausende Menschen sind gemeinsam auf die Straße gegangen, um für gleiche Rechte, gegen Diskriminierung und für eine offene und solidarische Gesellschaft zu demonstrieren – laut, bunt und entschlossen.

Wir als LINKE Osnabrück waren natürlich mit dabei – mit einem Infostand, jeder Menge Material und einem offenen Ohr für alle, die mit uns ins Gespräch kommen wollten. Und das Interesse war riesig: Unsere Seifenblasen, Fächer, Sticker und weiteres Infomaterial gingen im Laufe des Tages fast vollständig weg. Besonders gefreut hat uns, wie viele spannende, persönliche und politische Gespräche am Stand entstanden sind – über queere Kämpfe, linke Politik und darüber, wie wir gemeinsam eine Gesellschaft gestalten können, in der niemand Angst vor Ausgrenzung oder Gewalt haben muss.

Ein echtes Highlight war auch unsere Schirmherrin des diesjährigen CSD: Unsere Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek.

Direkt neben uns war die Linksjugend [’solid] Osnabrück mit einem ebenfalls großartigen Stand vertreten – kreativ, laut und gut gelaunt. Gemeinsam konnten wir viele Menschen erreichen, für queere und linke Anliegen sensibilisieren und zeigen: Wir sind da, wir bleiben dran – und wir kämpfen weiter, auch über den CSD hinaus.

Danke an alle, die mit uns gefeiert, diskutiert, protestiert und gestaltet haben. Queer sein ist politisch – und der CSD bleibt wichtig! Bilder auf Instagram

Mitgliederversammlung wählt neuen Kreisvorstand

Pressemitteilung

Christoph Erdmann

Osnabrücker Linke blicken mit neuem und größerem Kreisvorstand auf die kommenden Wahlen

Neun, statt bisher sechs, Kreisvorstände zählt der Kreisverband Osnabrück- Stadt seit seiner größten Mitgliederversammlung bisher am 23.05. „Seit Anfang des Jahres haben wir unsere Mitgliederzahl in Osnabrück vervierfachen können.“, so Christoph Erdmann, der zusammen mit Alys Morgan Leach, zu den Kreissprecher*innen gewählt wurde. Alys ergänzt: „Wir haben mit einem erfreulicherweise deutlich größeren Kreisverband mit nahezu 500 Mitgliedern, auch mehr Herausforderungen und mehr Aufgaben für unseren Kreisvorstand. Die Erhöhung von sechs auf neun Mitgliedern ist jetzt ein guter und wichtiger Schritt, um zuversichtlich auf dieKommunalwahlen 2026 und die Landtagswahlen 2027 blicken zu können.“

Die Osnabrücker Linke will nächstes Jahr ihr Ergebnis bei den Kommunalwahlen verdreifachen und mit mindestens sechs Ratsmitgliedern in den Osnabrücker Stadtrat einziehen. „Ich möchte, dass jemand aus unseren Reihen hier in Osnabrück 2027 für uns nach Hannover in den Landtag geht.“, bekräftigt Christoph Erdmann.

Vor dem neuen Kreisvortand stehen neben den kommenden Wahlen auch viele weitere Herausforderungen und Aufgaben. „Wenn ein Kreisverband mal eben in wenigen Monaten seine Mitglieder vervierfacht, freut man sich natürlich, aber es stellen sich auch viele Fragen: Wie gelingt es uns alle miteinzubeziehen? Welche Aktionen können wir für unsere Mitglieder durchführen? Wie verwalten wir als ehrenamtliche so einen rieseigen Kreisverband?“, so Sophia Kouchaki, die 22-jährige ist am Tag der Bundestagwahl erst in Die Linke eingetreten. Christoph Erdmann, 2019 mit 14 Jahren in die Linke eingetreten, freut sich über den frischen Wind. „Wir haben im Vorstand, sowie generell im ganzen Kreisverband, nun Genoss*innen, die neu eingetreten sind und so völlig neue Ideen und frische Perspektiven mitbringen. Diese Bereicherung macht uns stark!“

Der neue Vorstand trifft sich zeitig zu einer Klausurtagung, um die gemeinsame Arbeit zu starten.

Dem neuen Kreisvorstand gehören als Kreissprecher*innen Alys Morgen Leach und Christoph Erdmann, sowie als Schatzmeister Michael Kroll an.

Beisitzer*innen im neuen Vorstand sind Valery Koberg, Sophia Kouchaki, Paul Schütze, Sophie Lappat, Franziska Maiberger und Witali Sacharow.

Hinweis: Alle nachfolgenden Inhalte stammen vom ehemaligen Vorstand der vorherigen Legislaturperiode – seit dem 23.05. ist ein neuer Vorstand im Amt.

Israel - Palästina Pressemitteilung, beschlossen auf der Kreismitgleiderversammlung am 15.12.2023

Aufgrund unserer Geschichte trägt Deutschland nicht nur besondere Verantwortung gegenüber Israel, sondern in gleicher Weise auch gegenüber Palästina.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich umgehend und mit vollem Engagement für einen sofortigen Waffenstillstand und die Lösung der humanitären Probleme im Gaza-Streifen einzusetzen.

Mittel- und langfristig hat sie sich dafür einzusetzen, eine Lösung zu finden, damit Israelis und PalästinenserInnen ihr Leben in Unabhängigkeit, Würde und Frieden genießen können - ob in einer Zweistaatenlösung oder einer anderen. Das zu entscheiden, ist einzig die Sache der PalästinenserInnen und Israelis.

Kürzungen beim ÖPNV

Kürzungen beim ÖPNV, u.a. Linie 19 nach Hörne 06.09.2023
DIE LINKE. Osnabrück protestiert gegen die falsche Prioritätensetzung angesichts des Minus bei
den Stadtwerken. Wir wollen die Verkehrswende. D.h. weg vom motorisierten Individualverkehr hin
zum ÖPNV und aufs Fahrrad. Die Automassen verstopfen und verpesten Osnabrück! Jede
Verschlechterung des Angebotes verringert die Attraktivität des Busverkehrs und hält damit davon
ab, das Auto stehen zu lassen. Insbesondere würde sich die Anbindung des Hauptbahnhofes
deutlich verschlechtern.
Unser Leitgedanke ist: Die Wirtschaft muss für den Menschen da sein und nicht der Mensch für die
Wirtschaft. Wir wollen nicht die Defizite der deutschen Autobauer durch den Kauf von immer mehr
unverschämt großen SUVs und schlechten Elektrofahrzeugen ausgleichen. Wir wollen den Umbau
der Industrie für das Wohl des Volkes! Die Industrie muss für uns da sein! Wir brauchen vor allem
Fernwärme, gute Pflege, bezahlbare Lebensmittel, bezahlbare Wohnungen und einen
ökologischen Umbau, womit wir vor allem das Vermeiden von CO² meinen. Wenn bei der
Batterieherstellung soviel CO² frei gesetzt wird, wie ein Verbrenner auf den ersten 60.000 Km
erzeugt dann sind die heutigen E-Autos reines Greenwashing der Autoindustrie. Wir hoffen, dass
nicht die Frage kommt, wer das bezahlen soll, wo der Staat mal eben 100 Mrd Sondervermögen für
Rüstung verpulvern kann und die jährlichen "Verteidigungs"-Ausgaben mal eben mehr als
verdoppelt.
Natürlich brauchen wir einen ausgeglichenen Haushalt bei den Stadtwerken. Aber wir brauchen
kein "Brot und Spiele", wir brauchen keine Förderung des VFL, wir wollen das Brot und die Rosen
(den ÖPNV) dazu.
Im Auftrag des Kreisverbandes
Peter Schmechel

Stellungnahme zu den Vorfällen vom Wahlabend

Am Wahlabend waren wir schockiert! Als am späten Abend immer mehr Wahlkreise ausgezählt waren und die Ergebnisse somit relativ eindeutig, ereigneten sich vor der Lagerhalle, wo viele Parteien ihre Wahlpartys verbrachten, transfeindliche und bald faschistoide Vorfälle im Kontakt mit mutmaßlichen Mitgliedern der Jungen Union. Die NOZ berichtete am 11.10.2022 bereits über die Ereignisse. [https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/eklat-in-osnabrueck-ju-mitglied-sollen-transfrau-beleidigt-haben-43351624 ]
In den vergangenen Tagen haben wir uns ausgiebig über die Vorfälle ausgetauscht und sie verarbeitet. Auch wir möchten den besorgniserregenden Abend einmal aus unserer Perspektive beschreiben und einordnen.
Für uns ist klar: Das Wichtigste ist die volle Solidarität mit „Maja“ (geänderter Name aus der NOZ übernommen), die am Sonntagabend aggressiv von Menschen aus dem JU-Umfeld transfeindlich beleidigt wurde. Wir als Linksjugend Osnabrück, das FLINTA*-Plenum der Linksjugend Osnabrück sowie DIE LINKE Osnabrück stellen uns gegen Transfeindlichkeit und bieten Schutz für Betroffene wie auch am Wahlabend.

Den Wahlabend haben wir ähnlich wie Mitglieder anderer Parteien in der Lagerhalle verbracht.
Die JU ist uns an diesem Abend in mehreren Situationen als aggressiv, aufdringlich, provokativ und gewaltbereit aufgefallen.
Als einige Mitglieder unserer Gruppe abends in den Außenbereich der Lagerhalle gingen, wurden sie von JU-Mitgliedern bedrängt. In dieser Situation wurden uns gegenüber Gewaltfantasien gegen linksgerichtete Personen geäußert, wobei nicht klar - und letztendlich vollkommen egal! - ist, ob Mitglieder von LINKE oder SPD konkret gemeint waren.
Später gingen unsere Mitglieder wieder zurück in unseren Raum in der Lagerhalle. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit räumten wir unsere Sachen zusammen. Als wir hinausgehen wollten, standen dort junge Erwachsene, die laut eigenen Aussagen Mitglieder im Team-Pötter seien. Sie verhielten sich aufdringlich. Trotz deutlicher Aufforderungen unsererseits, sie mögen uns in Ruhe lassen, folgten sie einigen Genoss:innen nach draußen. Unsere Gruppe schätzte die Situation zu diesem Zeitpunkt als aggressiv aufgeladen und bedrohlich ein.
Durch diese Vorfälle alarmiert verließen wir die Lagerhalle, als wir vor der Tür Unruhe wahrnahmen, um dort falls nötig helfend einzugreifen. Die von der SPD Osnabrück geschilderten Beleidigungen durch mutmaßliche Mitglieder der JU als „Schwuchtel“ können Genoss*innen von uns daher aus eigener Wahrnehmung bestätigen. Als die zur Hilfe eilenden Genoss*innen die Betroffene verbal verteidigten, wurden auch sie beleidigt.
Trotz dieser Vorfälle bleibt zwar festzuhalten, dass sich mit einzelnen Personen aus dem JU-Umfeld am Abend durchaus konstruktiv inhaltlich unterhalten werden konnte, diese aber nicht in der Lage waren, nachhaltig deeskalierend auf ihre Gruppe einzuwirken. Im Gegenteil wurden sie teilweise von ihrer Gruppe aggressiv gedrängt, Gespräche mit uns zu beenden.
Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal betonen, dass es nicht nur um die politische und (un)demokratische Dimension dieses Verhaltens geht, sondern auch um das menschliche Miteinander, trotz verschiedener politischer Herkunft. Viele Anwesende waren durch das Verhalten der JU verängstigt und befürchteten körperliche Gewalt durch die entsprechenden Mitglieder. Dank einiger Genoss*innen konnte die Lage deeskaliert werden. Die Angst und der Schock bleiben aber zurück.
Das Verhalten, welches hier an den Tag gelegt wurde, ist unabhängig von irgendeiner Parteimitgliedschaft zu verurteilen. Es hat nichts mit Meinungsfreiheit oder Demokratie zu tun, sondern zeigt, wie weit nach außen sich ein gesellschaftlicher Diskurs bewegt hat. Das sollte uns alle alarmieren.
Wir appellieren an die Spitzen von CDU und Junge Union in Osnabrück, sich intensiv damit auseinanderzusetzen, ob solche Aussagen, ein solches Verhalten und insbesondere solche Personen in ihren Organisationen einen Platz haben sollten.

DIE LINKE. Voller Erfolg - fast 350 Unterschriften für ein 9-Euro-Ticket!

Osnabrück, 01.09.2022

Pressemeldung


DIE LINKE. Voller Erfolg - fast 350 Unterschriften für ein 9-Euro-Ticket!
Am letzten Samstag, den 27.08.22 war DIE LINKE am Osnabrücker Hauptbahnhof und hat
im Rahmen des Bündnisses „9-Euro-Ticket-weiterfahren“ Unterschriften für den Erhalt des 9-
Euro Ticket gesammelt. In 5 Stunden sind 341 Unterschriften zusammengekommen. „Wir
haben bei den Leuten offene Türen eingerannt“, sagt der Kreisvorstandssprecher Lukas
Foppe „endlich war es möglich in Deutschland preiswert mobil zu sein und der Frust ist groß
bei den Menschen, dass diese Maßnahme nicht weitergeführt wird.“ Auch der Direktkandidat
für DIE LINKE in Osnabrück-Ost David Böttger hat fleißig mit gesammelt: „Durch die Einfüh-
rung des 9-Euro-Tickets konnten Millionen Menschen teilweise zum ersten Mal den ÖPNV
nutzen.“ sagt er. „Nebenbei war das Ticket auch für die Umwelt ein voller Erfolg. Endlich
macht die Ampel-Regierung konkrete Politik, die dem Klima helfen kann. Doch auf diesem
Kurs bleibt sie nicht, sondern gibt der FDP und der unsozialen Politik der „Schwarzen Null“
nach“.
DIE LINKE fühlt sich in ihren Forderungen nach einem breiter ausgebauten Schienennetzt
und kostenlosen ÖPNV bestätigt. Dazu gehören dann auch mehr Züge und mehr Personal.
Foppe: „Die kritischen Stimmen, die wir gehört haben, waren Beschwerden darüber, das die
Züge überfüllt sind oder ausfallen und über die extreme Belastung des Personals der Bun-
desbahn. Die Akzeptanz und der Wunsch nach einer Alternative zum normalen PKW-
Verkehr ist groß. Er muss nur richtig umgesetzt werden. Die Bahnfahrt für jeden erschwing-
lich zu machen ist darum nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss auch der
Ausbau des Schienennetztes angegangen werden.“

Pressemeldung

Eine gerechte Gesellschaft – LINKE. unterstützt „Demokrat_innenFürRespekt“

DIE LINKE. Osnabrück unterstützt die stadtweite Aktion „#Demokrat_innenFürRespekt“ und beteiligt sich mit einem Infostand in der Großen Straße (neben dem Eingang Georgstraße). Vor Ort ist auch unsere Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek.

Dazu der Kreissprecher der LINKEN, Lukas Foppe:
„Respekt bedeutet, Kritik sachlich und solidarisch zu formulieren, aber vor allem miteinander zu diskutieren. Ob in den kommunalen Gremien oder in den Betrieben, in Schulen, in den Stadtteilen und allen Orten, an denen Menschen aufeinandertreffen. Eine breite Beteiligung schützt vor Frust, Wut und Ablehnung. Vielfalt und Pluralität sind unsere Stärken. Wer Verantwortung übernimmt und nach bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen trifft, darf kritisiert, aber niemals attackiert werden. Wir alle mussten in den letzten Jahren viele Einschränkungen in Kauf nehmen, bis ans Ende der Belastungsgrenze gehen und haben doch unsere Empathie nicht verloren. Damit das so bleibt, sind wir als LINKE. bei dem Aktionstag dabei.“

Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek ergänzt:
„Die Corona-Pandemie stellt immer noch eine Ausnahmesituation dar, nicht zuletzt wir als LINKE. haben oft genug Entscheidungen der Regierungen kritisiert – seien es die fehlenden Luftfilter, das zum Glück zurückgenommene Aussetzen kostenfreier Tests und der jetzige Mangel an PCR-Testkapazitäten oder die Blockade der Freigabe von Impfpatenten. Jede berechtigte Kritik darf zwar scharf vorgetragen werden, gegenseitiger Respekt und das Einhalten demokratischer Spielregeln sind jedoch nicht verhandelbar. Gerade Osnabrück zeichnet sich durch eine starke Zivilgesellschaft und eine leidenschaftliche, aber faire Streitkultur aus – davon konnte ich mich fünf Jahre im Stadtrat überzeugen. Wenn Faschist:innen glauben, Proteste instrumentalisieren zu können, und wenn Distanzierungen auf Demonstrationen nicht stattfinden, dann ist eine Grenze überschritten. Wer faschistisches Gedankengut toleriert, verliert jede Legitimation. Umso wichtiger, dass Osnabrück hier ein klares Zeichen setzt. Ich freue mich, mit meiner Partei ein Teil davon sein zu können.“

DIE LINKE. Osnabrück unterstützt die stadtweite Aktion „#Demokrat_innenFürRespekt“ und beteiligt sich mit einem Infostand in der Großen Straße (neben dem Eingang Georgstraße). Vor Ort ist auch unsere Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek.

Dazu der Kreissprecher der LINKEN, Lukas Foppe:
„Respekt bedeutet, Kritik sachlich und solidarisch zu formulieren, aber vor allem miteinander zu diskutieren. Ob in den kommunalen Gremien oder in den Betrieben, in Schulen, in den Stadtteilen und allen Orten, an denen Menschen aufeinandertreffen. Eine breite Beteiligung schützt vor Frust, Wut und Ablehnung. Vielfalt und Pluralität sind unsere Stärken. Wer Verantwortung übernimmt und nach bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen trifft, darf kritisiert, aber niemals attackiert werden. Wir alle mussten in den letzten Jahren viele Einschränkungen in Kauf nehmen, bis ans Ende der Belastungsgrenze gehen und haben doch unsere Empathie nicht verloren. Damit das so bleibt, sind wir als LINKE. bei dem Aktionstag dabei.“

Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek ergänzt:
„Die Corona-Pandemie stellt immer noch eine Ausnahmesituation dar, nicht zuletzt wir als LINKE. haben oft genug Entscheidungen der Regierungen kritisiert – seien es die fehlenden Luftfilter, das zum Glück zurückgenommene Aussetzen kostenfreier Tests und der jetzige Mangel an PCR-Testkapazitäten oder die Blockade der Freigabe von Impfpatenten. Jede berechtigte Kritik darf zwar scharf vorgetragen werden, gegenseitiger Respekt und das Einhalten demokratischer Spielregeln sind jedoch nicht verhandelbar. Gerade Osnabrück zeichnet sich durch eine starke Zivilgesellschaft und eine leidenschaftliche, aber faire Streitkultur aus – davon konnte ich mich fünf Jahre im Stadtrat überzeugen. Wenn Faschist:innen glauben, Proteste instrumentalisieren zu können, und wenn Distanzierungen auf Demonstrationen nicht stattfinden, dann ist eine Grenze überschritten. Wer faschistisches Gedankengut toleriert, verliert jede Legitimation. Umso wichtiger, dass Osnabrück hier ein klares Zeichen setzt. Ich freue mich, mit meiner Partei ein Teil davon sein zu können.

 

#Demokrat_innenFürRespekt

Das geht gar nicht!

CD

Wir sind empört über den Wahlkampf der Wählergemeinschaft BOB. Mit dem Plakat bewegt sich BOB in einem Niveau, das wir heftigst kritisieren. Menschen so an den Pranger zu stellen, ihr Bild abwertend zu plakatieren, ist eine neue Ebene von Hasspropaganda, wie es sie in Osnabrück bisher nicht gab. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses Plakat die letzte Entgleisung im Wahlkampf bleibt.Uns ist es selbstverständlich und wichtig, jede Art von persönlicher Verunglimpfung und Beleidigung im Wahlkampf zu unterlassen.
Wir rufen dazu auf, einen fairen und demokratischen Wahlkampf zu führen.

Unsere Kandidat*innen für die Osnabrücker Kommunalwahl

Die Mitglieder der Osnabrücker Linken haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl gewählt.

Die Partei ist in allen 8 Wahlkreisen der Stadt paritätisch mit zwei Kandidierenden vertreten. Unter den Kandidierenden finden sich bekannte wie auch neue Gesichter. Die beiden langjährigen Ratsfrauen der Partei Giesela Brandes- Steggewentz und die niedersächsische Landesvorsitzende Heidi Reichinnek werden wieder antreten. Ebenfalls stehen neue Kandidaten wie der Kreisverbandssprecher der Partei Lukas Foppe, Vorstandsmitglied Chris Determann und Nicole Emektas, eine Vertreterin des Mentor:innen-Programms des Migrationsbeirates der Osnabrück, in den Startlöchern.

Wir wollen unser Wahlergebnis verdoppeln!

Seit der Kommunalwahl 2011 ist DIE LINKE. in Osnabrück – mit einer kurzen Unterbrechung – mit zwei Mandaten im Osnabrücker Rat vertreten. „Ziel ist es, das Ergebnis von vor fünf Jahren bei der Wahl im September zu verdoppeln“, so der Kreisvorstand. „Wir wollen die Anliegen der Bürger:innen im Rat vertreten – auch wenn wir dafür Gegenwind aushalten müssen. Für das, was in unserem Programm steht, setzen wir uns mit voller Kraft ein, denn auf die Linke ist Verlass – in der Kommune und im Bund.“

 

Folgende Genoss*innen stehen auf den Wahlzetteln:

  • Giesela Brandes-Steggewentz
  • Jan-Philip Cröplin
  • Lukas Foppe
  • Cathrin Eßbach
  • Nicole Emektas
  • Alexander Uhlig
  • Chris Determann
  • Susanne Spors
  • Heidi Reichinnek
  • David Böttger
  • Dr. Henry Gehrs
  • Lisa Kremer
  • Michael Ramich
  • Theresa Herbst
  • Christa Westerwiede-Barros
  • Maik Schoske

Statement vom Kreisvorstandssprecher Lukas Foppe

Das geht gar nicht!

Lukas Foppe
KV Osnabrück Stadt

Unter dem Titel "Ehrlich machen heißt zugeben" hat der Kreisvorstand Osnabrück-Land gestern Abend über Facebook verkündet, dass wir über Zuwanderung, uns den Antisemitismus ins Land importieren. Die vorgebrachte Lösung des Problems ist einfach und klar. RAUS MIT DENEN.
Der Post des KVs Osnabrück-Land ist an plumpem Populismus gegen die Aufnahme von Geflüchteten kaum zu überbieten und hat nichts mit den Positionen unseres Kreisverbandes, des Landesverbandes oder der ganzen Partei zu tun.
Persönlich kann ich über den Post nur peinlich berührt mit dem Kopfschütteln. In dem Land von dem der Holocaust ausging, braucht man nicht von "importierten" Antisemitismus zu sprechen. Die "faktische Zuwanderung" von der die Rede ist, ist das Resultat einer  humanitären Krise. Über 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Armut und dem Klimawandel. Wir als LINKE wollen so vielen Menschen wie möglich die Einreise und den Verbleibt in diesem Land ermöglichen. Nicht aus einem naiven Weltverbessertum heraus, sondern weil wir verstehen, dass es für Millionen von Menschen um das nackte Überleben geht.

Wenn wir aber ehrlich bleiben wollen, so wie es der/die Verantwortliche/n des Posts sein will, gehört dazu auch, daß Genossinnen und Genossen aus dem ganzen Landesverband sich  peinlich berührt für den Post bei Freund*innen, Kolleg*innen und anderen Genoss*innen entschuldigen und rechtfertigen. Seit gestern Abend müssen Genossinnen und Genossen mal wieder den Scherbenhaufen aufräumen der von diesem Kreissprecher ausgeht. Unsere Mitglieder wollen sich in unserer Partei für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Frieden, Feminismus und Antifaschismus einsetzten. Niemand hat Interesse gegen Menschen auf der Flucht zu hetzen, die angeblich Verbrechen ins Land tragen.

Aus diesem Grund sollte der/die Verantwortliche/n ernsthaft darüber nachdenken ob er/sie wirklich in der richtigen Partei sind. Denn so etwas hat bei uns keinen Platz.

Lukas Foppe, Sprecher
Kreisvorstand Osnabrück Stadt